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Was ist Lärm?

Gegen-Laermbelastung-gibt-es-speziellen-Gehoerschutz

Lärm gehört inzwischen zu den wichtigsten Umweltproblemen

Umgebungsgeräusche, die uns stören, bezeichnen wir als Lärm.  

Ob Geräusche als Lärm bezeichnet werden, hängt von den jeweiligen Vorlieben, der Verfassung und den Stimmungen eines Menschen ab. Daher gibt es keinen festen Wert für die Schwelle der Lärmempfindung. Dennoch kann man Lärm als Schall beschreiben, der den Menschen belästigt oder sogar gesundheitlich schädigt. Um zu beurteilen, ob Lärm das Gehör gefährdet, muss man messen. Dies geschieht mit handlichen Geräten, die das Ergebnis direkt anzeigen. Der so bestimmte Schallpegel wird in Dezibel, kurz dB(A), angegeben. Der leiseste noch hörbare Ton liegt bei 0 dB(A), die Schmerzgrenze bei ca. 120 dB(A). Wird es lauter als 120 dB(A), besteht Verletzungsgefahr. So kann bei einem Detonationsknall von ca. 150 dB(A) das Trommelfell platzen.

Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger unter Hörschäden!

Einer der Hauptverursacher für Hörschäden bei Jugendlichen ist der Discothekenbesuch. Ein Discobesuch von über einer Stunde Dauer „ohne Gehörschutz“ kann schon bleibende Hörschäden hinterlassen. Dauerbelastungen des Gehörs führen unweigerlich zu Hörschäden. Diese Lärmschwerhörigkeit manifestiert sich meist zuerst in der verminderten Wahrnehmung von hohen Tönen.

Die EU-Verbraucherschutz-Kommissarin Meglena Kunewa startete einst eine Initiative, die Sicherheitsstandards von MP3-Playern neu festzulegen. Mit unbedenklichen Standardeinstellungen für die Lautstärke und neuen Warnhinweisen sollten Hörschäden – insbesondere bei Kinder und Jugendlichen – verhindert werden. Doch trotz Warnhinweisen  und Lautstärkebegrenzung – am Knöpfchen drehen muss der Hörer schließlich selbst, um dauerhafte Hörschäden zu vermeiden.

Schützen Sie Ihre Ohren vor Lärm!

Ohrenstöpsel können einen ersten Schutz vor Hörschäden bieten. Bei einem Konzert- oder Discothekenbesuch sollten Sie immer einen Gehörschutz dabei haben! 

Für Menschen, die dauerhaft Lärm ausgesetzt sind, gibt es speziellen Gehörschutz – Ihr Hörakustiker berät Sie gerne!

 

 

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