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Gehörschutz

Gehörschutz_Disco_Konzert

Safer Hören

Gehirnforschung und HNO-Medizin weisen auf die ständig wachsende Zahl von Hörschäden hin. Frühe Schwerhörigkeit, Hörstürze und Ohrgeräusche (Tinnitus) nehmen signifikant zu. 20% aller Jugendlichen hören heutzutage schon nicht mehr „normal“. Laute Musik, Dauerberieselung und unzureichende Ruhephasen werden als Gründe für diese Entwicklung angenommen. Musiker sind naturgemäß besonders belastet; gleiches gilt für Arbeit und Freizeit in lauter Umgebung.

Der perfekte Gehörschutz

Präventiver Gehörschutz funktioniert naheliegenderweise durch einen Ohrstöpsel. Dabei denkt man spontan an Wattebäusche, Ohropax und Schaumstoffstöpsel. Und tatsächlich ist deren physiologisch wirksamer Schutz zum Teil gut bis sehr gut. Jedoch geht mit solchen Stöpseln eine deutliche Klangveränderung einher: Höhere Frequenzen werden stärker gedämpft als tiefe, der Sound wird dumpf, die Klangfülle geht verloren. Ziel muss es daher sein, Gehörschutz zu fertigen, der den Schallpegel deutlich senkt ohne den Frequenzgang (Höhen und Tiefen) zu verändern. Solche Produkte gibt es heute in verschiedenen Preisklassen, teilweise sind sie maßgefertigt.

In-Ear-Monitoring - Die Knöpfe der Stars

Beim In-Ear-Monitoring werden in der Musik statt Monitorboxen Ohrhörer verwendet. Installiert man sie drahtlos, kann man sich sogar freier bewegen als mit herkömmlichem Monitoring. Dabei fangen kleine Empfänger am Hosenbund die Signale auf, verstärken sie und leiten sie zum Ohr. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Rückkopplungspobleme fallen weg, weil kein verstärkter Schall mehr auf das Mikrofon zurückwirken kann und der Sound für den einzelnen Musiker sehr genau einstellbar ist. Gleichzeitig wird die Lärmbelastung reduziert, da maßgefertigte In-Ear-Monitore auch als Gehörschutz dienen können. Je mehr Musiker versorgt sind, um so weniger Monitorboxen werden benötigt. Bei korrekter Einstellung sind die Monitorsignale gleichbleibend deutlich, unabhängig von der Position auf der Bühne.

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